Sonntag, 30. Dezember 2018

Jahreswechsel



Das Jahr neigt sich seinem Ende zu.
Zeit für Rückblicke,
aber auch, um nach vorne zu schauen. 

Wir wünschen allen Besucherinnen 
und Besuchern unserer Seiten
ein glückliches und erfolgreiches
neues Jahr.


Mittwoch, 26. Dezember 2018

Frühstücksfernsehen


Große und kleine Wellen brechen sich am Ufer. Es schäumt und brodelt.
Blick vom Campingplatz aufs Meer
Es rauscht und donnert ringsum, unablässig geht das so. Schon als wir gestern hier am Campingplatz ankamen, genossen wir das Naturschauspiel, das uns der Indische Ozean frei Haus bietet.

Und heute früh fällt uns spontan “Frühstücksfernsehen“ zu dem Spektakel ein. Bei einer Tasse Kaffee sitzen wir im Schatten unseres Campers und können uns kaum sattsehen. Wir hatten großes Glück, als wir diesen Platz in der ersten Reihe zugewiesen bekamen!

Bei Port Elizabeth erreichen wir die Küste 

Seit ein paar Tagen sind wir nun auf der berühmten Garden Route unterwegs. Man merkt, dass es hier mehr Tourismus gibt, denn die Campingplätze sind gut besucht und immer wieder stoßen wir auf Sehenswürdigkeiten.


Hier eine Auswahl an Bildern:

Die Farben des Meeres

Große Dünen

Leuchtturm an der Francis Bay

Abendstimmung

Mimosen

Gibt es hier Kanarienvögel?

Wir nannten ihn " Erdbeerbaum"

Kakteen am Wegesrand

Blumen am Meer

Grashüpfer sind hier groß...


...Raupen ebenso
Unser Adventskalender

Von Lindt gibt es statt Nikoläuse Goldbären
Am Fuße des "Big Tree"

Meeresspektakel am Storm River







Freitag, 21. Dezember 2018

Addo Elephant Park


Inzwischen sind wir fast an der Küste und damit am Beginn der berühmten Gardenroute angelangt. Das Meer und schneeweiße Dünen konnten wir bereits heute in der Ferne sehen - und zwar vom Addo
Elephant Park aus. Hier haben wir uns einen ganzen Tag lang aufgehalten und viele der Namensgeber gesehen.

1931 wurde der Park als letzte Zufluchtsstätte für die fast ausgestorbenen Kap-Elefanten eingerichtet. Mit Erfolg. Heute leben mehr als 400 Tiere im Park, der inzwischen auf 1640 ha Größe angewachsen ist. Das ökologisch vertretbare Maximum an Tieren ist damit erreicht, der Park soll jedoch noch bis auf 3600 ha vergrößert werden.

Bereits vor ein paar Tagen waren wir in einem anderen der zahlreichen Wildparks Südafrikas, die wir Dank unserer “Wildcard" ohne Eintrittsgebühren besuchen können: dem Mountain Zebra Nationalpark. Dieser Park hat es sich zur Aufgabe gestellt, eine vom Aussterben bedrohte Tierart, nämlich das Bergzebra, zu retten. Dieses unterscheidet sich von seinen Artgenossen durch das Fehlen von Schattenstreifen. Es hat auch feinere Gitterstreifen bis hinunter zu den Hufen. Die Arbeit war so erfolgreich, dass bereits Tiere in andere Parks abgegeben werden konnten.
Bergzebra

Doch genug der Worte, wir lassen Bilder sprechen:






Verkehrsberuhigung...
Marys Lieblinge
Und natürlich viele Elefanten:








Viel Spaß für die Jungelefanten in ihrem Swimmingpool:


Ein Elefant hält auch schon mal den Verkehr für eine Weile auf...



Dienstag, 18. Dezember 2018

You have a gun?

Klar, wir fahren mit einem Schießprügel im Camper durch Südafrika! 🙄

Wasser für das durstige Rind
Aber die Frage ist nicht ganz unberechtigt. Irgendwo im Nirgendwo kommt der Fahrer eines Geländewagens zu uns und sieht, wie wir einem Rind Wasser geben. Das arme Tier hat sich so unglücklich im Gitterrost des Weges verfangen, dass es jetzt festsitzt. Die Beine stecken zwischen den Eisenstangen und sind möglicherweise gebrochen. Weit und breit sind wir und die beiden Passanten des anderen Wagens die einzigen Menschen in dieser verlassenen Gegend. Das einzige, was wir machen können, ist, dem Rind ein paar Eimer Wasser anzubieten. Schließlich liegt es schon seit Stunden in der prallen Sonne. Immerhin verspricht der andere Fahrer, ein Einheimischer, jemanden telefonisch zu informieren, der das Tier erlöst.

Unser Camper neben der Honeymoonsuite 

Doch wir haben im letzten Beitrag davon gesprochen, dass unser Abstecher durch Lesotho zu einem glücklichen Ende kam. Mit dem letzten Tropfen Sprit erreichen wir Ficksburg (die Stadt heißt wirklich so!) und lassen gleich an der ersten Station den Tank unseres Campers füllen. Danach brauchen wir nur noch einen Übernachtungsplatz. Weil uns der städtische Campground nicht zusagt, probieren wir es beim Lions Rest Guesthouse, ein paar Kilometer außerhalb der Stadt.

Auch ein Kirchlein gehört zur Farm
Doch Ethan, der Besitzer, bedauert. Sein Campground sei noch nicht fertig. Aber er ruft sofort seinen Kumpel an, auf dessen Farm eine Campmöglichkeit sei. Doch auch Thomas, der Kumpel, muss uns absagen, denn ein großer Baum auf der Campingwiese sei umgestürzt und deshalb nicht benutzbar.

Aber auf der Guest Farm, wo seine Mutter arbeitet, könnten wir unterkommen. Dass wir uns im Outback nicht verfahren, sollen wir Ethan hinterher fahren. Gesagt, getan. Sage und schreibe ca. 25 km geht die Fahrt durch das Hinterland, bis wir auf der Imla Guest Farm von Thomas Mutter so herzlich begrüßt werden, als wären wir alte Freunde. Sie gibt uns die Honeymoonsuite, ein kleines Steinhaus mit zwei Schlafzimmern, Küche und Bad zum Preis der Campingübernachtung. Dazu bekommen wir noch ein Dinner serviert und am nächsten Tag ein super Frühstück. Kurzerhand verlängern wir um einen Tag und genießen das tolle Ambiente. Urlaub vom Urlaub sozusagen.

Lundin's Ben Pass

Der weitere Weg führt uns zum Lundin's Nek, dem Pass an dessen südlichem Ende wir das arme Rind finden. Eigentlich wollten wir nach dem Sani Pass keine weiteren Offroadabenteuer wagen. Aber wir hatten unsere Straßenkarte nicht genau studiert und waren der Meinung, die Straße sei asphaltiert. Doch weit gefehlt! “Terrible" nannte eine entgegenkommende Frau den Zustand, es war nicht übertrieben.

Wir versuchen, mit Fotos oder einem kleinen Videoclip eine Vorstellung von dem zu geben, was uns auf ca. 20 Kilometer erwartete.

Farmland - wir warten nur noch auf die Cowboys 

Der unterschätzte Pass

Sieht doch ganz harmlos aus, oder?

Das Rind im Gatter

Wir können leider nicht helfen 

Passstraße...